Dollar notiert aufgrund abklingender Dubai-Sorge leichter
Posted on 01. Dez, 2009 by admin in USD Analysis, USD Economic Analysis, USD News
Bereits heute früh gab der US-Dollar leicht gegen gewinnträchtige Währungen angesichts der nachlassenden Sorge um Dubais Schuldentilgungsprobleme nach. Überraschend gute Konjunkturdaten signalisierten darüber hinaus, dass sich die Weltwirtschaft tatsächlich auf Erholungskurs befindet. Dies schaffte neue Anreize für risikoreiche Währungen. Der USD schwächte schon gestern im New Yorker Handel auf $1,5013 pro EUR von zuvor $1,5005 pro EUR ab. Insgesamt ergab sich für den Dollar ein Kursrückgang von 1,9% im Monat November. Zum Yen schloss die US-Währung bei Y86,45 von zuvor Y86,75 am gestrigen Handelstag.
Investoren halten sich zu Beginn der Handelswoche noch zurück. Sich ankündigende Fundamentaldaten aus den USA und der Eurozone sowie die Leitzinsentscheide der entsprechenden Notenbanken beschränken aktuell die Anzahl risikoreicher Positionen. Im Laufe der globalen Finanzkrise zeigt der US-Dollar die Tendenz, bei verbesserten Konjunkturaussichten und steigenden Aktienkurse nachzugeben. Die Niedrigzinspolitik der US-Notenbank Federal Reserve, die ihren Leitzins weiterhin auf Null belässt, macht den USD aktuell zu einer äußerst niedrig rentierenden Währung weltweit. Dies bringt den US-Dollar zusätzlich gegenüber risikoreichen und gewinnträchtigen Währungen wie dem EUR unter Druck. Für das Business-Barometer aus Chicago, der Chicago Einkaufsmanagerindex, wurde am Montag ein Anstieg für November ermittelt. Der Index erhöhte sich auf 56,1 Punkte und markierte somit den höchsten Stand seit August 2008. Auch dieses Ergebnis lastete letztendlich auf der US-Währung.
Mit dem Blick auf die heutige US-Wirtschaftsagenda wird es für Investoren zur Pflicht, das Ergebnis des ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe (November) sowie das der Ausstehenden Hausverkäufe (Oktober), die jeweils um 16:00 Uhr veröffentlicht werden, gut im Auge zu behalten. Anhaltende positive Konjunkturdaten werden die US-amerikanische Währung voraussichtlich weiter unter Druck bringen.



